Rotatorenmanschettenruptur

Bei einer Rotatorenmanschettenruptur ist die betroffene Sehne (zumeist die Supraspinatussehne) vom Oberarmknochen abgerissen. Dies geschieht oft auch ohne Unfall infolge von Gelenksverschleiß.  Schmerzen bestehen meist nachts und bei Überkopftätigkeiten.  Kraftminderung und Bewegungseinschränkung im Schultergelenk sind eine häufige Folge. Eine abgerissene Rotatorenmanschettensehne kann nicht ohne Operation heilen. Auch bei älteren Patienten mit hoher Aktivität sollte ein solcher Sehnenriß daher operativ versorgt werden.

Operationstechnik

Bei der Rotatorenmanschetten Rekonstruktion  kommt meist eine minimalinvasive arthroskopische Operationtechnik zum Einsatz. Kamera und Instrumente werden dabei über wenige kleine Schnitte im Operationsgebiet geführt. Es wird zunächst die gerissene Sehne  mobilisiert und die degenerativen Anteile entfernt. Dann wird die Insertionsstelle am Oberarmkopf mit einer Fräse leicht angefrischt, um eine gute Einheilung und Anhaftung der Sehne zu gewährleisten. Schließlich wird die Sehne mit einem speziellen Fadenanker an der Ausrissstelle am Oberarmkopf refixiert.