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Arthrose des Hüftgelenkes

Die Hüftgelenksarthrose ist eine der häufigsten degenerativen Erkrankungen des Hüftgelenkes im Erwachsenenalter. Durch Überbelastung wie Übergewicht, schwache Muskulatur, Unfälle, Fehlstellungen oder einfach durch Voranschreiten des Alters kommt es zu einer zunehmenden Abnutzung des Gelenksknorpel. Dieser überzieht wie bei jedem anderen Gelenke des menschlichen Körpers die beweglichen Teile des Hüftgelenkes mit einer Gleitschicht. Zusammen mit der Gelenksflüssigkeit entsteht hierdurch, wie in einem mechanischen Lager, eine fast widerstandsfreie Beweglichkeit. Bei der Arthrose des Hüftgelenkes, auch Coxarthrose genannt, kommt es zur Zerstörung der knorpeligen Gleitschicht. Hierdurch wird der mechanische Widerstand der Gelenksbewegung erhöht, es entsteht eine Reizung des Hüftgelenkes mit zunehmender Entzündung der Gelenkschleimhaut und vermehrter Gelenksflüssigkeitsproduktion. Alle diese Komponenten führen zur weiteren Zerstörung des Gelenksknorpel am Hüftgelenk und schlußendlich auch zu Beschwerden, die im Alltag zunehmend spürbar werden.


Ursachen und Symptome der Arthrose des Hüftgelenks

Diagnostik der Arthrose des Hüftgelenks

Therapie der Arthrose des Hüftgelenks

Arthrose des Hüftgelenks

Ursachen und Symptome der Arthrose des Hüftgelenks

Die Ursachen der Hüftgelenksarthrose können vielfältig sein. Die Zerstörung der Gelenkknorpelfläche wird durch Übergewicht, Bewegungsmangel, angeborene Fehlstellung Hüftgelenk (sog. Hüftdysplasie) und Unfälle hervorgerufen. Auch altert der Knorpel wie jedes menschliche Gewebe im Körper im Laufe der Zeit. Leider ist der Gelenkknorpel nicht in der Lage sich zu regenerieren. Das heisst, dass der menschliche Knorpel nicht wie zum Beispiel die Haut sich stetig erneuert und damit ein Leben lang zur Regeneration fähig ist. Die Symptome sind in der Regel Schmerzen in der Hüfte. Die Schmerzen treten insbesondere bei Belastung wie Laufen und Gehen auf. Typischerweise treten auch sogenannte Anlaufschmerzen auf. Dieses Symptom ist für die Arthrose kennzeichnend. Die ersten Schritte morgens oder nach längerer Ruhephase wie zum Beispiel Sitzen, sind schmerzhaft bis das „eingerostete“ Gelenk wieder besser beweglich ist.Die Schmerzen sind in der Regel direkt im Hüftgelenk lokalisiert, können allerdings durch den Hüftgelenkserguss sich auch in der Leiste als Leistenschmerzen darstellen. Auch ausstrahlende Schmerzen bis in das Kniegelenk sind für die Koxarthrose typisch. Hin und wieder kommt es auch zu Gelenksblockaden durch kleine Abscherverletzungen des Gelenksknorpel. Auch ist die zunehmende Verschlechterung der Hüftgelenksbeweglichkeit ein Symptom der voranschreitenden Hüftgelenksarthrose.

Diagnostik der Arthrose des Hüftgelenks

Die klinische Untersuchung durch den Arzt weist in der Regel mit hoher Sicherheit auf eine Hüftgelenksarthrose hin. Die Einschränkung der Beweglichkeit im Hüftgelenk in Verbindung mit den typischen Schmerzen bei bestimmten Bewegungsprüfungen sind charakteristisch für die Hüftgelenksarthrose. Daneben zeigt eine Ultraschaluntersuchung am Hüftgelenk neben dem verschmälerten Gelenkspalt und gegebenenfalls Knochenneubildung (Osteophyten) einen Gelenkserguss. Auch dieser ist für die Hüftgelenksarthrose typisch und symbolisiert gewissermaßen den entzündlichen Prozess, der sich im Hüftgelenk bei der Arthrose abspielt . Ein Röntgenbild in mehreren Ebenen verschafft dann Sicherheit. Hier können die Veränderung am Gelenk, insbesondere die Veränderung am Knochen, z.B. krankhafte Knochenneubildung am Hüftgelenk im Rahmen der Hüftgelenksarthrose zweifelsfrei gesehen werden. Auch Verformungen oder Fehlwachstum am Hüftgelenk (Hüftdysplasie) können hier gesehen werden. Stattgehabte Verletzungen wie Brüche oder Impingent am Hüftgelenk können identifizert werden. Eine CT- oder MRT-Untersuchung am Hüftgelenk kann bei bestimmten Fragestellungen sinnvoll sein. Insbesondere dann wenn angeborene Fehlstellungen oder sehr ausgeprägte Veränderungen des Hüftgelenkes durch die Koxarthrose vorliegen, um korrigierende Eingriffe am Hüftgelenk besser planen zu können.

Therapie der Arthrose des Hüftgelenks

Nach abgeschlossener Diagnostik der Hüftgelenksarthrose ist eine individuelle Therapieplanung notwendig. Oftmals kann die Symptomatik der Arthrose im Hüftgelenk durch spezielle Physiotherapie verbessert werden.  Gewichtsreduktion und eine schonendes Kraftaufbautraining reduzieren ebenfalls die Belastung für den Gelenksknorpel am Hüftgelenk deutlich. Daneben können bestimmte Schuhezurichtungen, insbesondere Weichbettung, die Stoßbelastungen am Hüftgelenk und somit die Belastung des Gelenksknorpel deutlich vermindern, zur Schmerzreduktion an der Hüfte beitragen. In Kombination mit schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten kann hierdurch eine Operation am Hüftgelenk oftmals noch lange hinausgezögert werden. Sollten diese Therapiemaßnahmen zur Behandlung der Hüftgelenksarthrose nicht erfolgreich sein, so kann durch die intraartikuläre Injektion von knorpelaufbauenden beziehungsweise knorpelschützenden Medikamenten Zeit gewonnen werden. Dabei wird unter Röntgen- oder Ultraschallkontrolle eine dünne Injektionsnadel im Hüftgelenk platziert. Über diese können verschiedene Medikamentenformen in das Hüftgelenk zur Therapie der Hüftgelenksarthrose injiziert werden. Hierunter fallen Substanzen die teilweise homöopathisch oder sogar stark entzündungshemmend sind. Üblicherweise werden hier auch Hyaluronsäure- oder Orthokinpräparate verwendet. Die Injektion von Cortisonpräparaten in das Hüftgelenk zur Therapie der Hüftgelenksbeschwerden bei Coxarthrose sind kritisch zu sehen. Die Schmerzreduktion für den Patienten in der Regel sehr erleichternd, jedoch besitzt auch das Cortison eine knorpelschädigende Wirkung. Auch ist keine Heilung der Koxarthrose zu erwarten. Nach einer gewissen Latenzeit kommen die Beschwerden am Hüftgelenk durch die Hüftgelenksarthrose zurück.  Führen alle diese Therapieformen nicht zu einer anhaltenden Beschwerdebesserung oder sind die Veränderung am Gelenksknorpel des Hüftgelenkes soweit vorangeschritten, dass durch die konservativen Therapiemaßnahmen keine Besserung der Hüftgelenksarthrose zu erwarten ist, so wird in der Regel ein operativer Eingriff empfohlen. Hierbei wird in der Regel das Hüftgelenk vollständig oder teilweise mit einer Prothese, einem künstlichen Hüftgelenk, ersetzt.

Der von uns verwendete Bicontact-Prothesenschaft der Firma Aesculap aus Tuttlingen ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Modell mit hervorragenden funktionellen Ergebnissen.

Er ist einer zementfreien und einer zementierbaren Version erhältlich.

Erfahren Sie hier mehr zum Bicontact-Prothesenschaft.

Eine Kurzschaftprothese ist eine neuere Entwicklung die sehr vielversprechende Ergebnisse zeigt. Durch die leicht gebogene Form des Schaftes lässt sich zum Einen sehr Muskelschonend operieren, zum Anderen bleibt ein Maxium an eingenem Oberschenkelknochen erhalten, was im Falle einer eventuell nötigen Wechseloperation sehr von Vorteil ist. Eine Kurzschaftprothese wird immer zementfrei implantiert.

Erfahren Sie hier mehr über die Metha-Kurzschaftprothese.

Das gelenkbildende Gegenstück zur Gelenkpfanne bildet der Hüftkopf. Dieser wird auf den Prothesenschaft aufgesteckt. Der Hüftkopf besteht aus Delta-Keramik, einer besonders bruchfesten Mischoxidkeramik die hervorragende Gleit- und Abriebeigenschaften aufweist.

Erfahren sie hier mehr über Delta-Keramik-Hüftköpfe.

In der Regel kommt eine zementfreie Titanpfanne zum Einsatz. Diese ist mit einer der Knochenstruktur nachempfundenen porösen Oberfläche beschichtet, sodass der körpereigene Knochen in die Pfannenoberfläche einwachsen kann.

In diese Titanpfanne wird ein Einsatz (Inlay) aus spezieller Mischoxidkeramik eingesetzt.

Erfahren Sie hier mehr über die von uns verwendete Plasmafit-Hüftpfanne.

Alternativ zum Keramikinlay kann auch ein Gleiteinsatz auch speziell gehärtetem hochvernetztem Polyethylen (Vitilene®) verwendet werden.

Erfahren Sie hier mehr über Vitilene® – Inlays.