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Wirbelsäule

Rückenschmerzen sind in unserer Gesellschaft eine der häufigsten Ursachen für dauerhafte und chronische Schmerzen. Da sich Rückenschmerzen in Ursache und Ausprägung unterscheiden, wählen Sie bitte aus dem Menu die Lokalisation Ihrer Beschwerden.

Arm

Die Funktion und Beweglichkeit der oberen Extremität mit Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Fingergelenken sind entscheidend für jegliche Tätigkeit im Alltag und Beruf. Zur genaueren Lokalisation Ihrer Beschwerden wählen Sie bitte aus einem der Unterpunkte.

Bein

Die Funktion und Beweglichkeit der unteren Extremität mit Hüft-, Knie- Sprung- und Fussgelenken sind entscheidend für die Fortbewegung. Zur genaueren Lokalisation Ihrer Beschwerden wählen Sie bitte aus einem der Unterpunkte.



Ellenbogengelenk

Das Ellenbogengelenk ist eines der komplexesten und faszinierendsten Gelenke des menschlichen Körpers. Die Kombination aus Kugelscharnier- und Drehgelenk ist einzigartig. Nur der Ellenbogen erlaubt uns, unsere Hand in der Form zu benutzen, wie wir es gewohnt sind. Durch die Überkreuzung der Unterarmknochen,die durch das Ellenbogengelenk gewährleistet wird, kann sowohl die Greiffunktion als auch die Tragefunktion der Hand erreicht werden. Die Beweglichkeit im Raum beziehungsweise der Bewegungsumfang wird nur noch durch das Schultergelenk übertroffen. Gleichzeitig bietet der Ellenbogen den Durchschnitt für alle wichtigen Nerven und Gefäße, die den Unterarm und die Hand bis in die Finger versorgen.


Tennisellenbogen

Golferellenbogen

Entzündungen am Ellenbogen

Wenn der Ellenbogen schmerzt

Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)

Der Tennisellenbogen (Epicondylitis humeri radialis) ist eine Erkrankung der Strecksehnenansätze der Unterarm- und Handmuskeln am äußeren Ellenbogen. Es beginnt meist schleichend und entwickelt sich zu einem Schmerz bei Belastung, der den Alltag deutlich einschränkt. Zum Beispiel das Aufdrehen einer Flasche oder Belastung des rechten Armes führt zu Beschwerden.

  • Symptome

    Beschwerden bei Belastung und Drehbewegungen am äußeren Ellenbogen. Die Kraft ist dadurch vermindert und die Bewegung wird durch den Schmerz eingeschränkt. Ausstrahlung der Symptome bis in den Ober- und Unterarm. Druckschmerz über dem Ursprung der Sehnen am Ellenbogen.

  • Untersuchung und Diagnostik

    Eine körperliche Untersuchung des betroffenen Armens mit Belastungstest steht am Anfang. Je nach Befund, erfolgt eine Röntgenbilddiagnostik, um Verkalkungen der Sehnen oder andere Ursachen, wie Arthrose, zu bestätigen oder auszuschließen. Weiterhin ist ggf. eine Weichteildiagnostik mittels MRT sinnvoll und nötig.

  • Therapiemöglichkeiten

    Zuerst erfolgt eine Therapie mit einer Ellenbogenbandage, um die Spannung des Sehnenzuges zu verringert. Weiterhin kann jeder Patient selbständig eine Akupressurbehandlung des Schmerzpunktes am Ellenbogen und Dehnübungen durchführen. Hier wird der Patient in der Sprechstunde angeleitet.
    Sollten die Beschwerden sich nicht bessern, stehen weitere konservative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, wie eine schmerzlinderne Spritze mit homöopatischen Medikamenten bis hin zur Kortisoninjektion. Stoßwellentherapie oder Röntgentiefenbestrahlung sind weitere Therapieoptionen.
    Sollen diese konservativen Therapien im Laufe der Zeit nicht zur Besserung führen, werden die Schmerzrezeptoren und der Sehnenansatz operativ verödet und eingekerbt.

Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)

Der Golferellenbogen (Epicondylitis humeri ulnaris) ist eine Erkrankung der Beugesehnenansätze der Unterarm- und Handmuskeln am inneren Ellenbogen. Es beginnt meist schleichend und entwickelt sich zu einem Schmerz bei Belastung, der den Alltag deutlich einschränkt. Zum Beispiel das Aufdrehen einer Flasche oder Belastung des rechten Armes führt zu Beschwerden.

  • Symptome

    Beschwerden bei Belastung und Drehbewegungen am inneren Ellenbogen. Die Kraft ist dadurch vermindert und die Bewegung wird durch den Schmerz eingeschränkt. Ausstrahlung der Symptome bis in den Ober- und Unterarm. Druckschmerz über dem Ursprung der Sehnen am Ellenbogen.

  • Untersuchung und Diagnostik

    Eine körperliche Untersuchung des betroffenen Armens mit Belastungstest steht am Anfang. Je nach Befund erfolgt eine Röntgenbilddiagnostik, um Verkalkungen der Sehnen oder andere Ursachen, wie Arthrose, zu bestätigen oder auszuschließen. Weiterhin ist ggf. eine Weichteildiagnostik mittels MRT sinnvoll und nötig.

  • Therapiemöglichkeiten

    Zuerst erfolgt eine Therapie mit einer Ellenbogenbandage, um die Spannung des Sehnenzuges zu verringert. Weiterhin kann jeder Patient selbständig eine Akupressurbehandlung des Schmerzpunktes am Ellenbogen und Dehnübungen durchführen. Hier wird der Patient in der Sprechstunde angeleitet.
    Sollten die Beschwerden sich nicht bessern, stehen weitere konservative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, wie eine schmerzlinderne Spritze mit homöopatischen Medikamenten bis hin zur Kortisoninjektion. Stoßwellentherapie oder Röntgentiefenbestrahlung sind weitere Therapieoptionen.
    Sollen diese konservativen Therapien im Laufe der Zeit nicht zur Besserung führen, werden die Schmerzrezeptoren und der Sehnenansatz operativ verödet und eingekerbt.


Sulcus ulnaris

Supinatorlogen

Nervenengpasssyndrome am Ellenbogen

Sulcus ulnaris Syndrom

Das Sulcus ulnaris Syndrom ist ein Nervenengpasssyndrom am inneren Ellenbogen mit Ausstrahlung der Beschwerden und Taubheitsgefühl bis in die Finger.

  • Symptome

    Durch das Sulcus ulnaris Syndrom kommt es durch den Druck auf den Nervus ulnaris zum Einschlafen des Kleinfingers und Ringfingers sowie ziehende Beschwerden am Unterarm. Meistens Nachts sind die Beschwerden und das Taubheitsgefühl am stärksten. Weiterhin kann es zu Krafminderung der Hand und der Finger kommen.

  • Untersuchung und Diagnostik

    Die körperliche Untersuchung bezieht den ganzen Arm ein. Es wird der Oberarm, der Ellenbogen und das Handgelenk und die Hand von Arzt eingehend untersucht, um die Diagnose eines Sulcus ulanris Syndrom stellen zu können.

    Weiterhin ist es notwenig durch einen Neurologen die Nervenleitgeschwindigkeit zu messen, um genau beurteilen zu können, wie ausgepägt das Sulcus ulnaris Syndrom ist.

  • Therapiemöglichkeiten

    Je nach Ausprägung der Beschwerden und der Unterschung des Neurologen, gibt es die Möglichlkeit mit einer Nachtlagerungsschiene die Beschwerden zu verbessern.

    Sollten die Beschwerden sich nicht verbessern und das Taubheitsgefühl trotzdem zunehmen, ist eine Dekompression des Nervens operativ nötig, um eine dauerhafte Schädigung des Nerven zu verhindern.

    Hierbei wird der Nervus ulnaris im Bereich des Ellenbogens in der Knochenrinne vom Druck befreit.

Supinatorlogen Syndrom

Durch das Supinatorlogen Syndrom kommt es durch den Druck auf den Nervus radialis (Ramus profundus nervi radialis) zu ziehende Beschwerden und Schmerzen, vorallem bei Drehung gegen Widerstand, am Unterarm und der Hand mit den Fingern. Weiterhin kann es zu Krafminderung der Hand und der Finger kommen.

  • Symptome

    Schmerzen bei Bewegung des Unterarms mit Kraftaufbau bis in die Hand und die Finger. Kraftverlust der Finger und der Hand.

  • Untersuchung und Diagnostik

    Die körperliche Untersuchung bezieht den ganzen Arm ein. Es wird der Oberarm, der Ellenbogen und das Handgelenk und die Hand von Arzt eingehend untersucht, um die Diagnose eines Supinatorlogen Syndroms stellen zu können.

    Weiterhin ist eine fachärztliche neurologische Unterschung des betroffenens Nervus radials nötig, um die Diagnose eines Spinatorlogen Syndroms zu stellen.

  • Therapiemöglichkeiten

    Konservative Therapie besteht vorallem in der Akupressurbehandlung, Pyhsiotherapie und Bandagenbehandlung.

    Bei fortbestehenden Beschwerden, kann der betroffene Nervus radialis operativ von der Enge befreit werden.


Ursachen

Diagnostik

Freie Gelenkkörper im Ellenbogengelenk

Schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Ellenbogengelenk

Ursachen und Symptome freier Gelenkkörper im Ellenbogengelenk

Freie Gelenkkörper im Ellenbogen sind eine der häufigsten Erkrankungen des Ellenbogengelenks. Ein freier Gelenkskörper ist ein kleines, knorpeliges oder knöchernes Fragment, was sich im Gelenk bewegt und zu Einklemmen und damit zur Bewegungseinschränkungen führen kann. Diese Bewegungseinschränkung des Ellenbogengelenks geht in der Regel mit einer Schmerzsymptomatik einher. Die häufigsten Bewegungserschränkung am Ellbogen ist Streckhemmung. Dabei kann der Ellenbogen nicht vollständig gestreckt werden. Desweiteren gibt es rechts ein Beugedefizit. Der Ellbogen lässt sich nicht vollständig beugen. Seltener drehen treten Einschränkung der Pronation und Supination, der Drehbewegung des Ellenbogengelenks auf. Oftmals lässt sich keine wirkliche Ursache für die freien Gelenkkörper finden. Jedoch findet sich bei genauerer Anamneseerhebung oftmals eine Unfallursache. Unter Umständen ist ein Sturz vor Jahren oder gar Jahrzehnten ursächlich für den freien Gelenkkörper. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu einer Verletzung im Bereich des Gelenksknorpel. Ein kleiner Teil des Gelenkknorpels des Ellenbogens wurde dabei abgelöst und konnte langsam in der Gelenksflüssigkeit zu einem störenden freien Gelenkkörper heranwachsen.

Diagnostik des freien Gelenkkörpers am Ellenbogengelenk

Im Vordergrund steht die Bewegungsprüfung des Ellenbogengelenks. Dabei kann die Einschränkung der Beweglichkeit des Ellenbogengelenkes geprüft und dokumentiert werden. Ein erstes Röntgenbild zeigt dann in der Regel auch die Lokalisation des Gelenkkörpers. Weitere Untersuchung mit MRT- und obligater CT-Untersuchung zeigen dann insbesondere in der dreidimensionalen Rekonstruktion die genaue Lokalisation des  Gelenkkörpers im Ellenbogengelenk.

Therapie des freien Gelenkkörpers am Ellenbogengelenk

Ist klinisch sowie radiologisch der Nachweis eines freien Gelenkkörpers im Ellbogengelenk gelungen, so steht in der Regel der operative Entfernung des Gelenkkörpers aus dem Ellenbogengelenk an. Mittlerweile ist hier der minmal-invasive Zugang mittels einer Ellenbogengelenksarthroskopie möglich. Durch diesen minimalinvasiver Eingriff,auch Schlüssellochchirugie genannt, gelingt es in der Regel zuverlässig die freien Gelenkskörper zu isolieren und zu entfernen. Nur in seltenen Fällen und sehr großen Gelenkskörpern muss das Ellbogengelenk chirurgisch geöffnet werden.


Symptome

Diagnostik

Therapie

Distale Bizepssehnenruptur am Ellenbogengelenk

Riss der Bizespssehne unterhalb des Ellenbogens

Symptome und Ursache der distalen Bizepssehnenruptur

Der Riss der distalen Bizepssehne ist eine seltene Verletzung im Bereich des Unterarmes und des Ellenbogengelenks. Während die Ruptur der proximalen Bizepssehne im Bereich des Schultergelenks eine häufige Erkrankung des höheren Lebensalters darstellt, tritt der Riss der unterarmseitigen, sogenanten distalen Bizepssehne eher beim jüngeren Mann auf. Dort oft im Rahmen  von sportlichen Überbelastungen. Typische Ursache eine Ruptur der distalen Bizepssehne sind Maximalbelastungen zum Beispiel bei übersteigertem und zu schnellem Kraftaufbautraining mit isolierter Belastung der Oberarmbeugemuskulatur. Dabei kommt es zu einem schmerzhaften Reissen der distalen Bizepssehne und mit umgehendem Kraftverlust. Da über die distale Bizepssehne, die am Radius d.h. der Speiche, am Unterarm ansetzt, ein Großteil der Krafteinleitung der Beugung in den Unterarm stattfindet, ist ein sofortiger Kraftverlust bemerkbar. Des weiteren wird über diese Bizepssehne die Drehung am Unterarm teilweise vermittelt,  so dass auch die Auswärtsdrehung (Supination) zunehmend schwer fällt.

Diagnostik der distalen Bizepssehnenruptur

Die klinische Untersuchung im Hinblick auf die distale Bizepssehnensruptur im Ellenbogengelenk ist eindeutig. Der so genannte Hook-Test, also Haken Test, bei die Bizepssehne am Ellbogengelenk gut zu tasten ist, fällt positiv aus. Dabei lässt sich der Bizepssehne  nicht mehr oder nur noch sehr schlecht tasten. Zusätzlich gewährleisten Ultraschall-Untersuchung sowie eine Kernspintomographie eine Diagnosesicherheit. Die Bizepssehne lässt sich auf diesen Aufnahmen nicht mehr gut darstellen und zeigt durch die Verletzung der Blutgefäße auch einHämatom um die Bizepssehne herum.

Therapie der distalen Bizepssehnenruptur

Ein Riss der distalen Bizepssehne am Ellenbogengelenk ist eine Operationsindikation. Durch den Verlust eines Großteils der Beugekraft sowie der Einschränkung der Drehbewegung am Unterarm (Pronation und Supination) ist eine Reinsertion, d.h. Annaht und Rekonstruktion des Sehensverlaufes zwingend erforderlich. Die Operation der distalen Bizepssehne erfordert eine Darstellung des Sehnensansatzes an der Speiche des Unterarmes (Radiusknochen). Die Nachbehandlung erfolgt entsprechend vorsichtig mit langsamen Belastungsaufbau. Eine rein konservative, nicht-operative Behandlung ist nicht erfolgversprechend und geht mit erheblichen Funktionseinschränkungen am Ellenbogen einher.