Wo tut's weh?

Klicken Sie auf den gewünschten Punkt!

Bitte wählen Sie aus unserem Piktogramm den Ort Ihrer Beschwerden.

Wirbelsäule

Rückenschmerzen sind in unserer Gesellschaft eine der häufigsten Ursachen für dauerhafte und chronische Schmerzen. Da sich Rückenschmerzen in Ursache und Ausprägung unterscheiden, wählen Sie bitte aus dem Menu die Lokalisation Ihrer Beschwerden.

Arm

Die Funktion und Beweglichkeit der oberen Extremität mit Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Fingergelenken sind entscheidend für jegliche Tätigkeit im Alltag und Beruf. Zur genaueren Lokalisation Ihrer Beschwerden wählen Sie bitte aus einem der Unterpunkte.

Bein

Die Funktion und Beweglichkeit der unteren Extremität mit Hüft-, Knie- Sprung- und Fussgelenken sind entscheidend für die Fortbewegung. Zur genaueren Lokalisation Ihrer Beschwerden wählen Sie bitte aus einem der Unterpunkte.



Termin vereinbaren (Klicken Sie auf einen Arzt)
  • Dr. med. Frank Haberstroh Spezialgebiet 1, Spezialgebiet 2, Spezialgebiet 3
  • Dr. med. Götz Becker Spezialgebiet 1, Spezialgebiet 2
Termin
vereinbaren

Halswirbelsäule

Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle oder Wirbelkanalsverengungen sind an der Halswirbelsäule vergleichsweise selten, können jedoch durch die anatomisch engere Situation im Bereich der Halswirbelsäule frühzeitig Beschwerden machen. Auch sind dann oft neurologische Ausfälle oder zumindest heftige Schmerzsyndrome vorhanden. Häufiger treten lokale muskuläre Verspannungen und Irritationen auf. Diese sind oft ursächlich bei degenerativen Veränderungen sowie bei Belastungssituationen wie nach Verkehrsunfällen. Allerdings zeigt die Halswirbelsäule auch recht häufig stressbedingte muskuläre Verspannungen, die mit so genannten steifem Nacken, Schwindel, Kopfschmerzen und zum Teil mit Sehstörungen einhergehen können.


Ursachen

Diagnostik

Therapie

Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule

Ursachen und Symptome des zervikalen Bandscheibenvorfalles

Der Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule ist eher selten im Vergleich zu der der Lendenwirbelsäule. Da allerdings in der  Halswirbelsäule das Rückenmark verläuft und weniger Platz für die Nervenstrukturen ist, macht einen Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule früher und in der Regel heftigere Beschwerden. Typische Symptome eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule sind ausstrahlende Schmerzen in der Schulter und bis in den Arm und in die Finger. Diese können mit Taubheit oder sogar muskulärer Schwäche einhergehen. Auch beschreiben die Patienten ein Kribbeln oder Ameisenlaufen in Verbindung mit reissenden Schmerzen. Auch die Irritation lokaler Bandstrukturen kann ein Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule verursachen. Dann kann es zu unspezifischen Symptomen kommen wie Schwindel, Kopfschmerzen Nackenbeschwerden und anhaltende Verspannungen der Halswirbelsäulenmuskulatur. Die Ursache eines zervikalen Bandscheibenvorfalles sind in der Regel nicht festzustellen. Ob eine Unfallereignis ursächlich sein kann ist ebenso umstritten. Meist macht ein frischer und weicher Bandscheibenvorfall auch noch keine Symptome. Erst wenn dieser an ungünstiger Stelle gelegen und durch weitere Degeneration der Bandscheibe die in die Nähe der austretenden Nervenfasern komprimiert, entstehen die oben beschriebenen Armschmerzen und Nackenschmerzen.

Diagnostik eines zervikalen Bandscheibenvorfalles

Die klinische Untersuchung stellt sie immer eine der wichtigsten Säulen der Untersuchung im Hinblick auf einen Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule dar. Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule, Einschränkung in der Beweglichkeit, Blockaden, muskuläre Verspannungen im Bereich der Halswirbelsäule als auch in der Schulter können Hinweise für degenerative Veränderungen oder ein Bandscheibenvorfall sein. Die ausstrahlende Symptomatik in den Arm oder in die Schulter mit entsprechenden Schmerzsymptomen oder gar neurologischen Ausfällen mit Lähmung oder Taubheit sind sehr spezifisch. In der Regel lässt sich über den Ort der Beschwerden eine Zuordnung zur betroffenen Nervenwurzel stellen. Kraftverlust und Reflexverlust für die betroffene Nervenwurzel der Halswirbelsäule sind dann fast schon ein Beweis eine Druckbelastung der austretenden Nervenwurzel. Neben der klinischen Untersuchung sind natürlich die technischen Untersuchung zielführend. Röntgenbilder in speziellen Einstellungsebenen sowie natürlich MRT Untersuchungen sowie in speziellen Fragestellungen ergänzt durch CT-Untersuchung zeigen dann Ort und Ausprägung des Bandscheibenvorfalles . Bei unklaren Veränderungen im Bereich der Halswirbelsäule beziehungsweise nicht stimmigen Befunden im Hinblick auf die Lokalisation der Armschmerzen und die Veränderungen in den bildgebenden Verfahren, wird dann noch eine weitere neurologische und technische Untersuchung veranlasst, um gegebenenfalls auch außerhalb sich der Halswirbelsäule befindliche Kompressionssyndrome der Nerven darstellen zu können.

Therapie eines zervikalen Bandscheibenvorfalles

Nur die wenigsten Bandscheibenvorfälle der Halswirbelsäule müssen operiert werden. In der Regel bilden sich die Beschwerden auch ohne Therapie zurück. Allerdings ist eine effiziente und zielgerichtete konservative Therapie hier sehr hilfreich und unterstützend. Insbesondere die zermürbenden Schmerzsymptome können hier durch gelindert werden. Welche Art der konservativen Therapie für die Behandlung des Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule am besten geeignet ist, lässt sich teilweise aus der klinischen Symptomatik sowie der Lage des Bandscheibenvorfalles planen. Jedoch ist hin und wieder ein Versuch und Irrtum mit verschiedenen Therapieformen unerlässlich um individuell das Beschwerdebild des Patienten zufriedenstellend behandeln zu können. Bei neurologischen Ausfällen wie Lähmung, Taubheit oder auch unerträglichen und anhaltenden Beschwerden ist eine operative Therapie hin und wieder nicht zu vermeiden. In der Regel wird dann von vorne durch einen kleinen Schnitt die Bandscheibe einschließlich des Bandscheibenvorfalles entfernt . Ob dann eine Bandscheibenprothese, ein Platzhalter (Cage) oder sonstige Implantate verwendet werden, entscheidet der Operateur zusammen mit den Patienten auf Basis der Art des Bandscheibenvorfalles.


Ursachen

Diagnostik

Therapie

Spinakanalstenose der Halswirbelsäule

Zervikale Wirbelkanaleinengung

Ursachen und Symptome einer Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule

Eine Spinalkanalstenose im Bereich der Halswirbelsäule führt zur Kompression des Halsmarks. Dadurch werden alle Nervenfasern, die unseren Körper versorgen gequetscht. Die Folgen dieser Enge des Wirbelskanals kann dramatisch sein. In ausgeprägtem Fällen bis hin zu Lähmungen. Durch den anhaltenden Druck auf das Rückenmark der Halswirbelsäule kommt es zu so genannte Myelopathie, eine umkehrbaren Schädigung des Rückenmarks. Hierdurch können diffuse neurologische Ausfallssymptome entstehen. Diese reichen von Gangunsicherheit, schweren Beinen, Sturzneigung, Taubheit und Schwäche in den Beinen und den Armen. Ursächlich für die Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule sind in der Regel degenerative Veränderungen mit Hypertrophie (Grössenwachstum) der knöchernen und bandartigen Strukturen der Halswirbelsäule. D.h. dass diese Strukturen unverhältnismäßig größer werden und den Spinalraum einengen. Verschärft wird diese Situation durch Bandscheibendegeneration der Halsbandscheiben, bei der die Bandscheiben teilweise sich vorwölben oder in Form alter Bandscheibenvorfälle zusätzlich den Wirbelkanal einengen.

Diagnostik der Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule

Die klinische Untersuchung der Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule ist recht komplex. Durch die diffusen und dermatomüberschreitenden neurologischen Symptome mit Taubheit, Missempfindungen und muskulären Schwächen können diese leicht falsch interpretiert werden. Klarheit schafft dann eine MRT- oder CT-Untersuchung. Hier lässt sich die Einengung des Wirbelkanals deutlich erkennen und ausmessen. Auch die Schädigung des Rückenmarks lässt sich im Kernspintomographiebild gut darstellen. Bei vorangeschrittenen Symptomen einer Spinalstenose der Halswirbelsäule sollte eine fachärztlich-neurologische Zusatzuntersuchung erfolgen, um gegebenenfalls andere Neuropathien ausschließen zu können.

Therapie der Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule

Die Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule ist meist nur bedingt einer konservativen Therapie zugänglich. Sind bereits Schädigungen des Rückenmarks eingetreten, so ist eine operative Therapie mit Dekompression, des heißt Befreiung des Rückenmarks und Druckentlastung, dringend zu empfehlen. Bei leichten Spinalstenose kann im Rahmen einer intensivierten Physiotherapie in Kombination mit weiteren konservative Therapiemaßnahmen zumindest der Verlauf abgemildert und verlangsamt werden.