Wo tut's weh?

Klicken Sie auf den gewünschten Punkt!

Bitte wählen Sie aus unserem Piktogramm den Ort Ihrer Beschwerden.

Wirbelsäule

Rückenschmerzen sind in unserer Gesellschaft eine der häufigsten Ursachen für dauerhafte und chronische Schmerzen. Da sich Rückenschmerzen in Ursache und Ausprägung unterscheiden, wählen Sie bitte aus dem Menu die Lokalisation Ihrer Beschwerden.

Arm

Die Funktion und Beweglichkeit der oberen Extremität mit Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Fingergelenken sind entscheidend für jegliche Tätigkeit im Alltag und Beruf. Zur genaueren Lokalisation Ihrer Beschwerden wählen Sie bitte aus einem der Unterpunkte.

Bein

Die Funktion und Beweglichkeit der unteren Extremität mit Hüft-, Knie- Sprung- und Fussgelenken sind entscheidend für die Fortbewegung. Zur genaueren Lokalisation Ihrer Beschwerden wählen Sie bitte aus einem der Unterpunkte.



Fuß & Zehen


Hallux valgus

Hammer- u. Krallenzehen

Schneiderballen / Kleinzehenballen


Hier erhalten Sie Informationen zur Behandlung von Fuß- und Zehenfehlstellungen.

Hallux valgus

Hallux valgus / Großzehenballen / Abweichung der Großzehe nach außen / Überbein Innenseite der Großzehe

  • Symptome / Beschwerden und Ursachen

    Bei einem Hallux valgus kommt es zu einer Abweichung der Großzehe nach außen. Hierdurch kann die 2. Zehe verdrängt werden, wodurch sich Hammer- oder Krallenzehen ausbilden und häufig entsteht ein schmerzhaftes Überbein an der Innenseite der Großzehe. Durch einen hieraus resultierenden falschen Abrollvorgang entzünden sich die Zehengelenke und es kommt zu Schmerzen am Fußballen (Metatarsalgie genannt).

    Ursache des Hallux valgus ist häufig das Tragen von falschem Schuhwerk (vorne eng und hoher Absatz) oder auch eine familiäre Disposition (Vererbung). Der Hallux valgus kommt zu 90% bei Frauen vor.

  • Konservative Therapie

    Die konservative Therapie des Hallux valgus richtet sich nach dem Schweregrad der Fehlstellung und der Beschwerdelokalisation. Im Vordergrund steht die Schuh- und Einlagenversorgung. Das Tragen von weitem Schuhwerk ohne höhe Absätze ist Grundvoraussetzung. Durch maßgefertigte (nach Fußabdruck) Einlagen soll der Abrollvorgang verbessert werden und der Fußballen entlastet werden. Zusätzlich kann durch eigenständige Fußgymnastik (z.B. Technik der Spiraldynamik) und Kräftigung der Fußmuskulatur ein weiteres Fortschreiten des Hallux valgus gebremst werden. Nachtlagerungsschienen können ebenfalls zu einer Entlastung des Großzehengelenks führen, wodurch Schmerzen gelindert werden können. Eine wesentliche Verbesserung der Fehlstellung ist durch konservative Therapie nicht zu erwarten.

  • Operation

    Eine Operation des Hallux valgus wird in folgenden Fällen empfohlen:

    • ausbleibende Besserung der Beschwerden durch konservative Therapie
    • schwere Fehlstellungen mit Verdrängung der Kleinzehen
    • schmerzhaftes und entzündetes Überbein an der Großzeheninnenseite
    • Ausbildung von Hammer- und Krallenzehen
    • beginnender Gelenkverschleiß (Arthrose) bei schweren Fehlstellungen

    Die Wahl der Operationsmethode richtet sich nach der Schwere der Fehlstellung (im Röntgenbild), Gelenkverschleiß, Patientenalter und Beschwerden. Bei uns kommen nur die weltweit etablierten und von den Fachgesellschaften empfohlenen Operationsmethoden zum Einsatz (z.B. Chevron-Osteotomie, Akin-Osteotomie, Basis-Osteotomie, Lapidus-Arthrodese). In fast jedem Fall muss eine „knöcherne“ Korrektur am 1. Mittelfußknochen erfolgen, was bedeutet, dass dieser mit einer Säge durchtrennt und in korrigierter Stellung wieder zusammen gefügt wird. Zur Fixierung wird eine Schraube (aus Titan oder auflösbar aus Magnesium) oder eine kleine Metallplatte (aus Titan) verwendet.

  • Nachbehandlung im Anschluss an die OP

    Vorfußoperationen können üblicherweise für 6 Wochen in einem Spezialschuh nachbehandelt werden. Diese Schuhe erlauben meist eine Vollbelastung und müssen auch für kurze Gehstrecken zu Hause (z.B. nächtlicher Toilettengang) ständig getragen werden. In den ersten 2 Wochen soll der Verbandschuh auch nachts im Bett getragen werden. Stöcke sind nicht unbedingt nötig, gelegentlich sind sie jedoch hilfreich, um Ihre Gangsicherheit zu erhöhen. Zusätzlich wird eine Hallux valgus- Schiene für 8 Wochen verordnet, die ständig angelegt sein muss. Meistens werden wir Ihnen erlauben, die Schiene zur Körperpflege auszuziehen.

    Vor Ablegen des Spezialschuhs nach 6 Wochen soll eine Röntgenaufnahme erfolgen, um die erfolg-reiche Knochenheilung und den Sitz der Schraube zu beurteilen.

Hammer- u. Krallenzehen

Hammerzehen, Krallenzehen, Malletzehen, Clavus

  • Symptome / Beschwerden und Ursachen

    Eine Hammerzehe ist eine Zehe, bei der die Zehe hammerartig nach unten steht. Im Stand berührt die Zehenkuppe den Boden, manchmal kommt es hier zu Hornhautschwielen oder kleinen Wunden.

    Eine Krallenzehe ist eine Zehe, bei der die Zehe krallenartig nach unten gebeugt steht. Im Gegensatz zur Hammerzehe steht die Zehe aber im Stehen vom Boden ab. Eine Hornhaut oder eine Wunde (Clavus) bildet sich daher durch Druckstellen im Schuh an der Zehenoberseite. Bei Zunahme der Fehlstellung kommt es zur Luxation (Ausrenkung) im Zehengrundgelenk, was wiederum Schmerzen am Fußballen verursacht.

    Bei der seltenere Malletzehe ist nur das Zehenendglied betroffen, welches ebenfalls hammerartig nach unten steht.

    Hammerzehen, Krallenzehen und Malletzehen findet man meist zusammen mit einem Hallux valgus. Ursache sind in der Regel enge Schuhe mit hohen Absätzen.

  • Konservative Therapie

    Wie beim Hallux valgus empfiehlt sich das Tragen weiter und bequemer Schuhe, die Zehen sollten ausreichend Platz haben und Druckstellen sollten vermieden werden. Auch Fußgymnastik (z.B. Spiraldynamik) kann ein weiteres Fortschreiten der Fehlstellung bremsen. Einlagen können Beschwerden insbesondere am Fußballen lindern und führen auch zu einer Entlastung der Beugesehnen, wodurch die Fehlstellung ebenfalls leicht korrigiert werden kann.

  • Operation

    Eine Operation wird in folgenden Fällen empfohlen:

    • zunehmende Schmerzen und keine Besserung durch konservative Therapie
    • Druckstellen in den Schuhen mit Wunden und Entzündungen
    • Luxation (Ausrenkung) der Zehengrundgelenke

    Die Wahl der Operationsmethode hängt von der Fehlstellung ab. Eine einfache Malletzehe kann durch eine Durchtrennung der Beugesehne am Endglied leicht behoben werden. Bei Hammerzehen gibt es flexible und fixierte Fehlstellungen (je nach dem ob die Fehlstellung von Hand korrigiert werden kann oder nicht). Es wird dann entweder eine Versetzung der Beugesehne, eine Verlängerung der Strecksehne und/ oder eine Verkürzung des Knochens (Grundgliedknochen) durchgeführt. Bei einer Krallenzehe wird häufig zusätzlich noch der Mittelfußknochen um 5 mm verkürzt, so dass das Grundgelenk wieder eingerenkt werden kann.

    Um die optimale Position der operierten Zehen zu halten, müssen diese mit einem Draht für 3-4 Wochen fixiert werden. Der Draht steht vorne 5 mm aus der Zehe heraus und kann dann später problemlos entfernt werden.

  • Nachbehandlung im Anschluss an die OP

    Operationen an den Kleinzehen können üblicherweise für 4 Wochen in einem Spezialschuh nachbehandelt werden. Diese Schuhe erlauben meist eine Vollbelastung und müssen auch für kurze Gehstrecken zu Hause (z.B. nächtlicher Toilettengang) ständig getragen werden. Falls die Zehen für 3-4 Wochen mit überstehenden Drähten fixiert wurden, muss der Spezialschuh zum Schutz der Drähte in dieser Zeit auch nachts im Bett getragen werden. Gehstöcke sind nicht unbedingt nötig, gelegentlich sind sie jedoch hilfreich, um Ihre Gangsicherheit zu erhöhen. Die Drähte werden nach 3-4 Wochen entfernt (dies erfolgt ambulant in unserer Praxis und ist völlig schmerzfrei).

Schneiderballen / Kleinzehenballen

Schneiderballen / Kleinzehenballen / Digitus quintus varus

Kindlicher Knickfuß

Knickfuß / Knicksenkfuß / Plattfuß beim Kind

Morton Neuralgie

Morton Neuralgie / Morton Neurinom